Vorqualifizierung
Vorqualifizierung bedeutet, dass die Angaben einer Anfrage eingesammelt und bewertet werden, bevor sie beim Betrieb ankommt. Das kann eine Person übernehmen oder eine KI.
Warum das zählt
Vollständig ist nicht dasselbe wie passend. Jemand kann alle Felder ausfüllen und trotzdem außerhalb des Gebiets liegen oder ein Vorhaben nennen, das der Betrieb nicht ausführt.
Die Vorqualifizierung trennt beides. Der Betrieb sieht die Einschätzung, bevor er zum Hörer greift.
Beispiel
Eine Anfrage für eine Wärmepumpe im ungedämmten Altbau, 90 Kilometer entfernt, mit Baustart in zwei Jahren: vollständig ausgefüllt, für den Betrieb trotzdem kein Auftrag.
Was dabei geprüft wird
Passt das Vorhaben zum Angebot des Betriebs? Liegt das Objekt im Einzugsgebiet? Ist der Zeitraum realistisch? Widersprechen sich die Angaben?
Vier Prüfungen, die jeder Betriebsinhaber ohnehin im Kopf durchgeht — nur eben erst nach dem Rückruf.
Rechenbeispiel
Beispielhafte Annahme: 40 Anfragen im Monat, davon 24 unpassend, 20 Minuten je Rückruf.
Das sind 8 Stunden monatlich für Gespräche ohne Ergebnis. Bei einem internen Stundensatz von 65 € entspricht das 520 € im Monat.
Die Zahlen sind ein Beispiel, kein Durchschnittswert. Rechnen Sie mit Ihren eigenen.
- KI-Vorqualifizierung von Anfragen im HandwerkDie KI liest jede Anfrage und ordnet sie ein. Sie sehen die Einschätzung, bevor Sie zurückrufen.
- Qualifizierte Anfrage — Definition und MerkmaleEine qualifizierte Anfrage enthält Vorhaben, Entscheidungsbefugnis, Zeitraum und Erreichbarkeit. Was das für Handwerksbetriebe bedeutet.
- Rechner: Was unpassende Anfragen im Monat kostenVier Angaben genügen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar — Stunden und Kosten pro Monat.
